News / 20 August

Music Start Up Corner: Die Finalisten stehen fest!

Nach seiner erfolgreichen Premiere in 2013 findet das Music Start Up Corner im Rahmen der Berlin Music Week am 5. September 2014 zum zweiten Mal statt und präsentiert die nächste Generation an Newcomern im Bereich der digitalen Musik.

Über 30 Bewerbungen, 10 Finalisten

Während der letzten Wochen konnten sich internationale Startups mit ihren Ideen, Produkten und Diensten um eine Teilnahme bewerben. Eine Jury hat nun aus über 30 Bewerbungen aus dem In- und Ausland ihre zehn Favoriten gewählt. Diese präsentieren sich am 5. September in Elevator Pitches im Berliner Postbahnhof einem Publikum aus Experten, potentiellen Partnern und Investoren.

“Das besondere Zusammenspiel der Technologie- und Musikbranche in Berlin spiegelt sich auch im Programm der Berlin Music Week wider: Junge, innovative Tech-Unternehmen, die einen engen Bezug zum Musik-Ökosystem haben, stehen im Rahmen des Music Start Up Corner im Fokus“, sagt Eric Eitel, Vorstand all2gethernow e.V. und Kurator Interactive Music, Tech & Startups bei der Berlin Music Week. „Nachdem wir uns vergangenes Jahr auf die deutschsprachige Szene konzentriert haben, stammen die Teilnehmer dieses Jahr auch aus internationalen Music-Tech-Hubs wie London, Stockholm oder San Francisco.“

Die zehn internationalen Finalisten sind SpinnUp (Schweden), cPulse (Frankreich), nagual sounds (Deutschland), Reactify (UK), Soundytics (Luxemburg), feelthebeat (Deutschland), Zoo Labs (Kalifornien), Klang (Deutschland), Disco Fingers (Norwegen), Threaks GmbH (Deutschland).

SpinnUp

SpinnUp stammt aus Schweden und ist das neue Angebot von Universal Music, das es Künstlern ohne Plattenvertrag ermöglicht, ihre Musik weltweit verfügbar zu machen.

cPulse

Die Idee für cPuls, der weltweit ersten Hülle für Android 4.4 Smartphones, die mit LEDs zum Leuchten gebracht wird, stammt aus Frankreich und verbindet Musik und Licht. So können User “Lighting Tracks” zu ihren Lieblingssongs selbst erstellen oder erstellen lassen, indem das Licht automatisch auf den Beat der Musik reagiert – etwa auf der Tanzfläche.

Nagual Sounds

Nagual Sounds aus  Berlin steckt hinter Nagual Dance, einer Software, die Körperbewegung vor einer 3D-Kamera in Echtzeit in Musik übersetzt. Aus jeder Tanzperformance wird so ein interaktives Musikerlebnis.

Reactify

Reactify aus London ist ein Vorreiter auf dem Gebiet der Musikproduktion und spezialisiert auf Interaktives Musikmachen und Komponieren, etwa über Soundinstallationen oder Apps. Ihre Produkte und Ideen sind immer auf dem aktuellen Stand des Machbaren.

Soundytics

Mit der Soundytics Technik aus Luxemburg können Hörer ihre Musik je nach Situation wählen – beim Autofahren, Sport oder fürs Nachtleben. Diese Playlists können dann nicht nur nach Genre gefiltert werden, auch feinere Filter wie  Stimmung, Tempo, Subgenre, Tonalität oder Instrumente sind möglich.

feelthebeat

Feelthebeat wurde in Berlin entwickelt und ist ein tragbares Metronom, das im Takt der Musik vibriert. Es kann via Bluetooth mit einem Smartphone oder Tablet verbunden werden. Mit der feelthebeat-App können Einstellungen des Metronoms, etwa die Schläge pro Minute oder der Rhythmus, reguliert werden.

Zoo Labs

Bei Zoo Labs treffen Künstler und Musiker auf Unternehmern und lernen von ihnen – und umgekehrt. Der Music Tech Inkubator in Kalifornien bietet die Möglichkeit neue Musik aufzunehmen, an Workshops teilzunehmen oder gemeinsam nachhaltige Business-Strategien zu entwickeln.

Klang

Das Berliner Unternehmen KLANG steckt hinter der interaktiven 3D in-ear Audiotechnologie für Kopfhörer und möchte so den Stereo-Sound ersetzen – das soll etwa Bands zugutekommen, während sie auf der Bühne performen.

Disco Fingers

Disco Fingers soll Nicht-Musikern die Möglichkeit geben, sich musikalisch auszudrücken, indem sie ihre eigenen Beats kreieren und veröffentlichen. Die Zielgruppe des norwegischen Unternehmens sind junge Erwachsene und Kinder über acht Jahren.

Threaks

Das Hamburger Startup Threaks ist auf die Entwicklung von non-linearen Musikvideospielen spezialisiert. Beim Spiel Beatbuddy besitzt jeder Level einen eigenen Soundtrack und verschafft so den Spielern Vorteile, die ihre Figur im Rhythmus dazu bewegen und handeln lassen.

Auf in die Elevator Pitches vor der Jury

Nach den Elevator Pitches stellen sich die jungen Gründer der Experten-Jury, bestehend aus Steffen Holly (Fraunhofer IDMT), Knut Jørstad (Factlines), Andrea Leonelli (Digital Music Trends), Nina Nedreaas (Universal Music Group), Kathleen Olstedt (IBB Beteiligungsgesellschaft) und Ingrid Walther (Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung). Diese nimmt bei einer Q&A-Session die Ideen und Geschäftsmodelle der Finalisten näher unter die Lupe und präsentiert im Laufe des Abends die Gewinner, welche sich über ein von Mashup Norway gesponsertes Musik-Startup-Stipendium sowie ein Mentoring der IBB Beteiligungsgesellschaft freuen können.

Als Partner für das Music Start Up Corner konnten Mashup Norway, das Zentrum für Musikinnovation, sowie Projekt Zukunft, eine Initiative der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung, gewonnen werden. Außerdem ist die Veranstaltung offizieller Hub der Startup Safary, Berlins erstem Tag der offenen Tür für Startups.

Spot on Music Interactive, Tech & Startups

Das Music Startup Corner ist nur eines der Highlights der WORD! Konferenz, die passend dazu ein Rahmenprogramm mit den Themen Music Interactive, Tech & Startups bietet.

So diskutieren etwa Trond Tornes (Phonofile), Peter Tonstad (Wimp) und Arnt Maaso (University of Oslo) bei Fast Forward – Norwegian Experiences with the Digitalization of the Music Market darüber, was sich aus der Digitalisierung des Norwegischen Musikmarktes lernen und mitnehmen lässt.

Beim Panel International Music Startup Hubs mit Anna Acquistapace (Zoo Labs,Kalifornien), Gilli Cegla (Novawind,Israel), Jorn Haanaes (Sounddrop,Norwegen), Andrea Leonelli (Digital Music Trends, UK), Yuli Levtov (Reactify, UK) und Tobias Thon (Native Instruments, Deutschland) stehen günstige Rahmenbedingungen für Gründer, aber auch sozio-ökonomische Folgen für die Musik-Szene im Mittelpunkt.


Auf unserer Homepage finden Sie einen Überblick über das gesamte Programm sowie eine Speaker-Übersicht. Noch nicht für die Berlin Music Week registriert? Sichern Sie sich jetzt Ihr Ticket!

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